Was sind Terpene?
Terpene sind die Aromastoffe der Pflanzen: Sie sind für Duft und Geschmack verantwortlich. Dank ihnen kann eine Cannabissorte nach Zitrone, tropischen Früchten, Kiefer oder Gewürzen riechen.
Terpene gibt es nicht nur in Cannabis. Sie stecken in unzähligen Pflanzen: Sie sind das, was du riechst, wenn du eine Orange schälst, über frisch gemähtes Gras läufst oder ein Glas Pfeffer öffnest.
In Cannabis entstehen sie am selben Ort wie THC: in den Trichomen, den winzigen, glänzenden Drüsen, die die Blüten bedecken. Jede Sorte hat ihre eigene Terpenmischung, und deshalb hat jede ein anderes Aroma.
Die häufigsten Terpene
- Myrcen: erdiger, fruchtiger Duft. Es steckt auch in Mangos und im Hopfen des Biers.
- Limonen: Zitrusduft, wie die Schale von Zitronen oder Orangen.
- Caryophyllen: würziger, scharfer Duft, wie schwarzer Pfeffer.
- Pinen: frischer Duft nach Kiefer und Wald.
- Linalool: blumiger Duft, wie Lavendel.
Was bedeuten die Terpene in einer Sortenbeschreibung?
In manchen Beschreibungen siehst du eine Zeile wie „Terpene: Myrcen, Limonen“. So erfährst du schnell, wie die Sorte laut den Angaben der Samenbank riechen und schmecken wird.
Wenn du zum Beispiel Zitrusaromen magst, such nach Sorten mit Limonen. Wenn dir erdige oder süße Aromen lieber sind, achte auf Myrcen.
Wie beim THC hängt die tatsächliche Terpenmenge davon ab, wie du die Pflanze anbaust, erntest und trocknest. Eine gute Trocknung hilft, das Aroma zu bewahren.