Was ist CBD?
CBD (Cannabidiol) gehört zu den Stoffen, die nur die Cannabispflanze bildet, den Cannabinoiden, und anders als THC macht es nicht high. Neben THC ist es das bekannteste Cannabinoid und dasjenige, das in Sortenbeschreibungen am häufigsten genannt wird.
Die Cannabispflanze bildet Dutzende Cannabinoide. Zwei davon fallen durch ihre Menge auf: THC, das verändert, wie du dich fühlst, und CBD, das diese psychoaktive Wirkung nicht hat.
CBD entsteht am selben Ort wie THC: in den Trichomen, den winzigen, glänzenden Drüsen, die die Blüten bedecken. Wie beim THC liegt es in der lebenden Pflanze fast vollständig in einer Säureform vor, als CBDA, das sich durch Wärme in CBD umwandelt.
Stell dir THC und CBD wie zwei Zutaten desselben Rezepts vor. Jede Sorte enthält ein anderes Verhältnis der beiden, und diese Mischung prägt den Charakter der Pflanze stark.
Was ist eine CBD-reiche Sorte?
Die meisten heutigen Sorten wurden auf viel THC und kaum CBD gezüchtet. CBD-reiche Sorten wurden genau auf das Gegenteil ausgelesen: Sie haben viel CBD und meist weniger THC. Ihre Wirkung ist deutlich sanfter und weniger intensiv.
Was bedeutet das THC:CBD-Verhältnis in einer Sortenbeschreibung?
Bei Sorten mit CBD siehst du oft eine Angabe wie „THC:CBD 1:1“ oder „1:20“. Sie zeigt das Verhältnis der beiden Cannabinoide laut den Angaben der Samenbank:
- 1:1: ungefähr gleich viel THC wie CBD.
- 1:20 oder andere hohe Zahlen: viel mehr CBD als THC, sodass der THC-Gehalt sehr niedrig bleibt.
Wie beim THC ist das ein Richtwert: Das tatsächliche Ergebnis hängt von der Pflanze und von deinem Anbau ab.
Ist eine Sorte mit CBD dann kein Cannabis mehr?
Doch. Auch mit wenig THC bleibt sie eine Cannabispflanze, und für ihren Anbau gelten dieselben Gesetze wie für jede andere Sorte.
Alle CBD-reichen Samen ansehen
Verwandte Begriffe
Bevor du anbaust, informiere dich über die Gesetze in deinem Land: Der Anbau von Cannabis ist nicht überall erlaubt.