Was ist Rosin?
Rosin ist ein Cannabiskonzentrat, das gewonnen wird, indem Blüten oder Haschisch mit Hitze und Druck behandelt werden, ganz ohne Lösungsmittel. Das Ergebnis ist ein dickflüssiges, gold- oder bernsteinfarbenes Harz mit viel Aroma und einem hohen Anteil an Cannabinoiden.
Durch Hitze und Druck wird das Harz der Trichome (der winzigen Drüsen, die die Blüten bedecken) flüssig und trennt sich vom Rest der Pflanze. Das ist ein bisschen wie beim Auspressen einer Frucht: Der Saft kommt heraus, das Fruchtfleisch bleibt zurück.
Das Besondere an Rosin ist, dass es keine chemischen Lösungsmittel enthält: Es ist nur Harz der Pflanze. Deshalb schätzen es viele Konsumenten als „sauberes“ Konzentrat, das den ursprünglichen Geschmack der Sorte gut bewahrt.
Der Name kommt vom englischen rosin, auf Deutsch „Kolophonium“, das Harz, mit dem Musiker den Geigenbogen einreiben, weil es ihm ähnelt.
Wie sieht Rosin aus?
Sein Aussehen hängt stark vom Ausgangsmaterial ab und davon, wie es danach behandelt wird. Es kann wie klebriger Pflanzensaft, wie Wachs oder wie eine Creme aussehen, und seine Farbe reicht von hellem Gold bis zu dunklem Bernstein.
Rosin, Haschisch und BHO
- Haschisch: gepresstes Harz, die traditionelle Form, ohne Lösungsmittel.
- Rosin: mit Hitze und Druck abgetrenntes Harz, ebenfalls ohne Lösungsmittel.
- BHO: mit Butangas abgetrenntes Harz. Die Herstellung ist gefährlich, weil das Gas brennbar ist.
Und die Samen?
Menge und Qualität des Rosins hängen vor allem davon ab, wie viel Harz die Pflanze hat. Wer Sorten für Extrakte sucht, achtet deshalb auf solche, die viele Trichome bilden. Wenn die Samenbank das hervorhebt, steht es in der Produktbeschreibung.
Verwandte Begriffe
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